Trageberatung

Trageberatung München – welche Babytrage passt zu dir und deinem Baby?

Eine gute Babytrage muss zu zwei Menschen passen: zu deinem Baby und zu dir. Körpergröße, Statur, Alter und Proportionen deines Babys, die geplante Nutzung und nicht zuletzt die Frage, womit du dich im Alltag sicher fühlst, spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Bei unserer Trageberatung in München-Gräfelfing nehmen wir uns deshalb Zeit, verschiedene Tragesysteme gemeinsam mit dir auszuprobieren. Eine Trageberatung dauert in der Regel etwa 30 bis 45 Minuten.

Dabei geht es nicht darum, dir möglichst viele Babytragen zu zeigen. Wir möchten mit dir die Modelle finden, die zu euch passen – und dir zeigen, wie du dein Baby sicher, ergonomisch und unkompliziert tragen kannst.

Trageberatung vor oder nach der Geburt?

Wir empfehlen dir, für die eigentliche Trageberatung nach der Geburt gemeinsam mit deinem Baby zu uns zu kommen.

Natürlich kannst du dich auch schon während der Schwangerschaft informieren. Mit unseren lebensechten Tragepuppen können wir eine Tragesituation sehr realistisch nachstellen. So merkst du beispielsweise schnell, welche Anlegetechnik dir liegt und welche Babytrage gut zu deiner Körpergröße und Statur passt.

Trotzdem macht es einen Unterschied, ob du eine Tragepuppe oder dein eigenes, empfindliches Neugeborenes vor dir hast.

Mit deinem Baby spürst du viel schneller, bei welchem Tragesystem du dich wirklich sicher fühlst. Manche Verschlüsse oder Handgriffe, die mit einer Tragepuppe völlig unkompliziert erscheinen, können sich mit einem Neugeborenen plötzlich anders anfühlen.

Unsere Erfahrung ist deshalb: Nach der Geburt wird die Entscheidung häufig weniger nach Farbe und Design getroffen – und viel stärker danach, welche Trage wirklich gut sitzt und sich für Eltern und Baby richtig anfühlt.

Unser Tipp für einen entspannten Beratungstermin

Wenn möglich, komm mit einem ausgeschlafenen und möglichst gesättigten Baby zur Trageberatung. Das macht das Ausprobieren für euch beide entspannter.

Und wenn dein kleiner Spatz während der Beratung Hunger bekommt, ist das überhaupt kein Problem. Dann machen wir einfach eine Pause.

Full-Buckle, Half-Buckle oder Tragetuch?

Die eine perfekte Babytrage für alle Familien gibt es nicht. Deshalb unterscheiden wir zunächst zwischen verschiedenen Tragesystemen.

Full-Buckle oder Vollschnallentragen werden überwiegend mit Schnallen geschlossen. Sie können besonders praktisch sein, wenn du deine Trage häufig an- und ablegen möchtest.

Half-Buckle-Tragen kombinieren beispielsweise einen geschlossenen Bauchgurt mit Trägern zum Binden. Sie verbinden damit Eigenschaften einer Komforttrage mit einer sehr individuellen Anpassungsmöglichkeit.

Tragetücher lassen sich besonders flexibel an Eltern und Baby anpassen. Die richtige Bindetechnik muss allerdings erlernt und etwas geübt werden.

Daneben gibt es Hüfttragen und Hüftsitze. Sie sind etwa ab fünf Monaten interessant und für kurze, unkomplizierte Tragemomente gedacht – beispielsweise wenn ein Kind immer wieder auf den Arm und kurz darauf wieder herunter möchte.

Zusätzlich unterscheiden wir danach, für welche Entwicklungsphase eine Trage konstruiert ist. Es gibt Modelle für Neugeborene, Tragen, die sich besonders für Babys ab ungefähr zwölf Wochen eignen, und größere Toddler-Tragen.

Der Markt für Babytragen hat sich stark verändert

Gerade bei Full-Buckle-Tragen hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.

Neben den bekannten großen Tragemarken haben sich zunehmend jüngere Spezialisten etabliert. Einige dieser Unternehmen sind direkt aus der professionellen Trageberatung entstanden und haben ihre Erfahrungen aus zahlreichen Beratungen in die Entwicklung eigener Tragesysteme einfließen lassen.

Dadurch ist die Auswahl an modernen Tragen heute sehr groß. Viele Modelle verbinden einen hohen Tragekomfort für die tragende Person mit sehr guten Möglichkeiten, die Position des Babys individuell und ergonomisch anzupassen.

Umso wichtiger ist es, nicht nur nach Marke oder Design auszuwählen, sondern unterschiedliche Konzepte tatsächlich auszuprobieren.

So läuft eine Trageberatung bei Reinartz Babyland ab

Am Anfang möchten wir wissen, wie du deine Babytrage einsetzen möchtest. Soll sie täglich und über längere Zeit genutzt werden? Möchtest du hauptsächlich kurze Wege überbrücken? Soll sie besonders schnell angelegt werden können? Werden Mama und Papa dieselbe Trage benutzen?

Dabei berücksichtigen unsere Trageberater auch die unterschiedlichen Körperproportionen beider Elternteile.

Anschließend suchen wir geeignete Modelle aus und führen sie zunächst vor. So kannst du dir in Ruhe anschauen, wie die jeweilige Trage angelegt und eingestellt wird.

Dabei erklären wir nicht nur die Handgriffe. Wir zeigen dir auch, woran du eine gute Position deines Babys erkennst und welche typischen Anwendungsfehler wir in der Beratung immer wieder sehen.

Danach bist du an der Reihe. Du legst deine Favoriten selbst an und kannst unmittelbar vergleichen, mit welchem System du am besten zurechtkommst und welche Trage sich für dich und dein Baby am angenehmsten anfühlt.

Eine gute Trageposition kannst du selbst erkennen

Ein wichtiger Teil unserer Beratung besteht darin, dir nicht nur das Anlegen einer bestimmten Babytrage beizubringen.

Wir möchten, dass du anschließend selbst beurteilen kannst, ob dein Baby gut in der Trage sitzt.

Der Bauchgurt sitzt zu tief

Ein zu tief angelegter Bauchgurt gehört zu den häufigsten Fehlern, die wir in unserer Beratung sehen. Dadurch sitzt häufig auch das Baby insgesamt zu tief. Der Rücken wird ungünstiger gestreckt und die gewünschte Anhock-Spreiz- beziehungsweise M-Haltung lässt sich schlechter erreichen.

Gerade bei kleinen Babys muss der Bauchgurt häufig deutlich höher sitzen, als viele Eltern zunächst vermuten.

Der Steg ist zu schmal eingestellt

Ist der Steg zu schmal, werden die Oberschenkel nicht ausreichend unterstützt. Eine passende Stegbreite hilft dabei, das Baby in einer guten Anhock-Spreiz-Haltung zu positionieren und die Hüfte altersgerecht zu unterstützen.

Das Baby sitzt zu tief in der Trage

Augen, Nase und Mund deines Babys sollten jederzeit gut sichtbar und frei bleiben. Das Baby darf nicht so tief in der Trage verschwinden, dass sein Gesicht verdeckt wird oder seine Position nur schwer kontrolliert werden kann.

Der Kopf wird nicht ausreichend unterstützt

Gerade bei Neugeborenen und kleinen Babys muss die Trage eine altersgerechte Unterstützung für Kopf und Nacken ermöglichen. Der Kopf sollte nicht unkontrolliert rollen können.

Der Rücken wird nicht passend unterstützt

Auch die Position der Wirbelsäule schauen wir uns genau an. Die Trage sollte den Rücken deines Babys entsprechend seinem Alter und Entwicklungsstand unterstützen, ohne ihn unnatürlich zu strecken oder in eine ungünstige Position zu drücken.

Babytragen soll keine Angst machen

Wenn man mögliche Fehler beim Babytragen nacheinander aufzählt, kann schnell der Eindruck entstehen, Tragen sei kompliziert.

Genau das möchten wir mit unserer Trageberatung nicht vermitteln.

Babys sind Traglinge. Körpernähe und getragen zu werden sind für sie etwas sehr Natürliches.

Du musst deshalb auch nicht bei jedem Spaziergang eine lange Checkliste abarbeiten. Viel wichtiger ist, dass dir einmal jemand genau zeigt, worauf du achten solltest.

Wenn du eine gute Trageposition gesehen und selbst eingestellt hast, erkennst du viele typische Fehler anschließend sehr schnell. Du weißt, wo der Bauchgurt sitzen sollte, wie du den Steg einstellst, woran du eine gute Position erkennst und wie fest du deine Trage einstellen solltest.

Genau diese Sicherheit möchten wir dir in unserer Trageberatung mitgeben.

Babytragen bei Reinartz Babyland

Wir führen bewusst unterschiedliche Tragekonzepte und Marken, damit wir verschiedene Körperformen, Anforderungen und Altersstufen abdecken können.

Zu unserem Sortiment gehören unter anderem:

Darunter findest du Full-Buckle- und Half-Buckle-Tragen ebenso wie Hüfttragen, Hüftsitze und besonders leichte Lösungen für spezielle Einsatzzwecke.

Der MiniMonkey Sling ist beispielsweise eine besonders leichte Lösung für Strand und Pool. Andere Modelle sind dagegen auf regelmäßiges und längeres Tragen im Alltag ausgelegt.

Welche Lösung zu dir passt, lässt sich auf dem Papier nur begrenzt beantworten. Deshalb probieren wir sie gemeinsam aus.

Auch nach dem Kauf sind wir für dich da

Eine Trageberatung endet bei Reinartz Babyland nicht zwangsläufig mit dem Kauf.

Vielleicht wächst dein Baby und die Einstellungen müssen angepasst werden. Vielleicht hast du zu Hause das Gefühl, dass etwas anders sitzt als während der Beratung. Oder Mama kommt hervorragend mit der Trage zurecht, während Papa mit seiner Einstellung noch nicht zufrieden ist.

Dann komm einfach wieder bei uns vorbei.

Unsere Trageberater überprüfen die Einstellung, helfen bei der Anpassung und haben häufig noch den einen oder anderen Tipp, mit dem das Anlegen im Alltag leichter wird.

Häufige Fragen zur Trageberatung

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Trageberatung?

Wir empfehlen eine Trageberatung nach der Geburt gemeinsam mit deinem Baby. Bereits während der Schwangerschaft können wir mit lebensechten Tragepuppen unterschiedliche Systeme ausprobieren und eine gute Vorauswahl treffen. Mit deinem eigenen Baby merkst du jedoch wesentlich besser, mit welcher Anlegetechnik du dich sicher fühlst und welche Trage tatsächlich zu euch beiden passt.

Wie lange dauert eine Trageberatung?

Plane ungefähr 30 bis 45 Minuten ein. Wir besprechen zunächst, wie du die Trage nutzen möchtest und berücksichtigen die Körperproportionen der Personen, die das Baby tragen werden. Anschließend zeigen wir geeignete Modelle und danach probierst du deine Favoriten selbst aus.

Soll mein Baby zur Trageberatung satt sein?

Idealerweise kommst du mit einem ausgeschlafenen und möglichst gesättigten Baby. Dadurch könnt ihr verschiedene Tragen entspannter ausprobieren. Bekommt dein Baby während der Beratung Hunger, machen wir selbstverständlich eine Pause.

Woran erkenne ich, dass mein Baby richtig in der Trage sitzt?

Das Gesicht deines Babys sollte jederzeit sichtbar und Nase und Mund frei sein. Die Trage sollte dein Baby altersgerecht an Rücken, Becken und Oberschenkeln unterstützen und bei kleinen Babys auch eine passende Kopf- und Nackenunterstützung ermöglichen. In unserer Beratung zeigen wir dir diese Punkte direkt an deinem Baby, damit du eine gute Einstellung später selbst erkennen kannst.

Wie hoch muss der Bauchgurt einer Babytrage sitzen?

Das hängt unter anderem von Tragemodell, Körperbau und Größe des Babys ab. Gerade bei Neugeborenen muss der Bauchgurt häufig deutlich höher sitzen, als Eltern zunächst vermuten. Ein zu tiefer Bauchgurt gehört zu den häufigsten Fehlern, die wir in der Praxis sehen. Wir zeigen dir deshalb nicht nur die richtige Position, sondern erklären auch, woran du selbst erkennst, dass die Höhe angepasst werden sollte.

Was ist besser: Full-Buckle oder Half-Buckle?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Full-Buckle-Tragen werden hauptsächlich über Schnallen geschlossen und können besonders schnell und unkompliziert sein. Half-Buckle-Systeme kombinieren unterschiedliche Verschluss- und Bindetechniken und lassen sich häufig sehr individuell anpassen. Welche Variante besser zu dir passt, hängt unter anderem von deiner Statur, deinem Baby und davon ab, welche Anlegetechnik dir persönlich liegt.

Können Mama und Papa dieselbe Babytrage verwenden?

Häufig ja – aber nicht jede Trage funktioniert bei sehr unterschiedlichen Körperproportionen gleich gut. Deshalb berücksichtigen wir bei der Auswahl möglichst beide Elternteile. Wenn ihr die Babytrage beide regelmäßig nutzen möchtet, ist es sinnvoll, sie während der Beratung auch beide auszuprobieren.

Kann ich nach dem Kauf die Einstellung meiner Babytrage noch einmal überprüfen lassen?

Ja. Wenn du deine Babytrage bei Reinartz Babyland gekauft hast und später bei der Einstellung unsicher bist, kannst du wieder zu uns kommen. Wir überprüfen gemeinsam den Sitz und die Einstellungen und zeigen dir gegebenenfalls, was du verändern kannst. Gerade wenn dein Baby wächst, kann eine erneute Anpassung sinnvoll sein.

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